Werkstatt

Meine Instrumente werden ausschließlich von Hand gefertigt.
Die Instrumente werden hauptsächlich auf Bestellung gebaut, daher spreche ich schon vor Baubeginn alle Details mit dem betreffenden Musiker ab. Nicht selten führen wir die Holzauswahl gemeinsam durch,
ebenso die Auswahl des passenden Modells.

Zuerst müssen die abgelagerten Hölzer vorbereitet werden. Für den Bau der hier abgebildeten Viola verwende ich Pappelholz für Boden, Zargen, Bereifung und Klötze. Die Decke aus Fichte sowie der Hals aus Ahornholz sind nicht abgebildet.

 

Einer der ersten Arbeitsschritte ist das Biegen der Zargen mittels des Biegeeisens. Die gebogenen Zargen werden mit Zwingen und Holzulagen an den Klötzen verleimt.

Die Bereifung dient zur Versteifung des Zargenkranzes und vergrössert gleichzeitig die Leimfläche für Boden und Decke. Mit einem Schnitzer wird die Bereifung verschnitten, wie hier im Bild zu sehen.

 

Die F-Löcher werden zunächst mit einer Laubsäge ausgesägt, und dann mit dem Schnitzer geschnitten.

Auch die Schnecke wird mit Halseisen von Hand geschnitzt.

(Fotos Gerd Scheidel)

 

Mir ist es wichtig das die Musiker das Instrument erhalten welches ihren Vorstellungen entspricht. Daher biete ich meinen Kunden an, dass sie das "weisse" Instrument anspielen können.
Beim Bau von Madlainas Bratsche ging es darum Korpuslänge und Spielmensur zu testen sowie einen ersten Eindruck von den Klangeigenschaften des noch unlackierten Instrumentes zu bekommen.
 

Madlainas Meinung über ihr neues Instrument:


"Es ist eine wahre Freude ein Instrument spielen zu dürfen, das mit so viel Liebe, Sorgfalt und Perfektion gebaut worden ist. Es ist die Wärme und gleichzeitig die Offenheit, die der Bratsche ihren ganz persönlichen Klangcharakter verleihen. Ein Instrument, das ich ins Herz geschlossen habe und mir jeden Tag von neuem Motivation gibt."


Auf der Seite >Modelle< können Sie sich die Viola ansehen, das Instrument ist nach dem Modell "Andrea Guarneri 1676 Conte Vitale" gebaut.




Die folgenden Fotos entstanden beim Bau des Cellos für
Mark Evans, National Symphony Orchestra Washington DC.

 

Der Einlagespan - ein dreifach verleimter Holzspan - wird in den zuvor geschnittenen Adergraben eingelassen und verleimt. Er schützt das Instrument vor Rissen und betont den Umriss des Modells.

Auf diesen beiden Bildern bin ich beim Hobeln der Hohlkehle
mit einigen Wölbungshobeln zu sehen.

(Fotos Gerd Scheidel)

 





Marks statement:


"
I have the great pleasure of owning a cello made by Wolfgang in 2006 and modeled after Boris Pergamenschikow's Montagnana. I have played instruments by many leading contemporary makers, and the tonal qualities of Wolfgang's cello far surpass any other contemporary cello I have tried. I feel that my cello puts a tremendously varied tonal color palate at my disposal and the ease of projection that it allows me is a true joy. In addition, the cello is visually stunning! Wolfgang has succeeded in capturing much of the character of the great old Italian cellos. I am very proud to own one of Wolfgang's cellos and I look forward to enjoying its development as my musical "partner" for many years to come."

 

 

 

 

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